das war wohl nichts

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… oder Videodreh im Wohnpark Rieth in Erfurt.
Zurzeit bin ich dabei ein paar Dinge neu zu entdecken oder anders zu nutzen wie bisher. Dinge einfacher machen, ohne dass die Qualität leidet, einfach wieder Spaß am Fotografieren und Filmen zu finden.

Das erste Projekt was ich mir dazu ausgesucht hatte, war der gerade freigegebene Park an der Hanoier Straße. Frisch fertiggemacht im Zuge der Maßnahmen zur Buga, ist der Flecken richtig schön geworden. Dann schien auch noch um 6:30 Uhr die Sonne also iPhone und den entstaubten Gimbal geschnappt und los geht’s.

Ein paar Lockerungsübungen, um sich wieder an das Gerät zu gewöhnen und los ging es. Einmal die „Allee“ rauf in einem Zug mit FilmicPro gefilmt, schöne 7 Minuten.
Dann noch die Sehenswürdigkeiten in Einzeltakes.
Kleine Kontrolle am iPhone sah so weit gut aus.

Also ging es heim, schöner Spaziergang bei bestem Wetter mit einer schönen kleinen Filmtour verbunden, ich war zufrieden.
Daten auf den PC kopiert und in Davinci Resolve importiert.
Wieso ist das Bild so klein? Ich habe in 4K50FPS gefilmt…
OK, so einfach gibt mir die Cloud also meine Originale nicht raus, sondern nur kaputt komprimierte AVIs… Wie war das noch mal, wo sind die Originale?
Na ja, ich habe die iCloud Software, und siehe da, da waren die Original. 2,2 GB statt 348 MB hört sich doch schon besser an. Ja, das war 4K50FPS.

Jetzt nahm das Drama seinen Lauf. Klick um zu Tweeten

Zuletzt hatte ich mit dem Gimbal mit einem iPhone 5 gefilmt. Der Technikinteressierte ahnt, was jetzt kommt. Die Videos waren allesamt unbrauchbar.
Verwackelt wie als wenn ein Zitteraal die Kamera gehalten hätte. Was war denn da los.
Schieres Entsetzen.

Gimbal kaputt? Nein. iPhone kaputt? Nein, Testaufnahmen aus der Hand sind ok.
Also das Internet gefragt. Schuld war die überragende Technik des iPhones, die auf beste Filme aus der Hand ausgelegt ist.

Oder genauer, die Bildstabilisierung der Kameralinsen.
Im Grunde ist mir ein uralter Fehler unterlaufen, der gerne beim Fotografieren mit Stativ für verwackelte Fotos sorgt. Die Stabilisierung der Kameralinsen arbeitet der Stabilisierung durch den Gimbal entgegen. Und sorgt für herrlich verwackelte Videos.

Eine Stunde Arbeit umsonst, wegen eines Anfängerfehlers. Klick um zu Tweeten
Ich habe mich halt nicht genug mit meinem Gerät vertraut gemacht.
Das habe ich dann nachgeholt und war der Verzweiflung nahe.
Das Stabisystem der neuen iPhone Modelle ab Version 6 lässt sich nicht deaktivieren. Es ist ein Stück Hardware, welches keinen Ausschalter hat.
Hier hat Apple wieder bewiesen, dass sie sich von (Semi)Profis entfernen.

Aber es gibt eine Lösung, die habe ich auch schon im Kleinen getestet. Man nehme einen kleinen Magneten und positioniere ihn in der Nähe der Kamera. (Wer es nachmacht, auf eigene Gefahr!!“) Diese setzen das Stabilisierungssystem im Telefon lahm und die Aufnahmen verwackeln auf einem Gimbal nicht mehr.
Jetzt war mein Ehrgeiz geweckt und ich habe noch 2 weitere Ideen umgesetzt, die ich hoffentlich in den nächsten Tagen probieren kann.

Welche „MacGyver“-artigen Ideen das sind, erfahrt ihr dann im zweiten Teil des Berichtes in ein paar Tagen, dann hoffentlich mit wackelfreien Videos von unserem schönen Park.

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