DSLR und UV-Filter… zum 1000sten

DSLR und UV-Filter… zum 1000sten

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jaja ich weiß, das Thema gibt’s 1000fach im Netz, aber dennoch werde auch ich immer wieder gefragt, UV Filter ja oder nein. Diese Frage ist wohl so alt, wie die digitale Fotografie und wird immer mal wieder gerne zu einer Glaubensfrage verkehrt.

Dabei ist die Antwort so einfach. Natürlich sollte jeder UV-Filter…. Nein, bevor ich euch das verrate, machen wir mal einen kleinen Exkurs:
Es hält sich hartnäckig das Gerücht, das man es sieht, wenn man einen Klarglas.- oder UV-Filter vor seine Optik schraubt.

 Und soll ich euch was sagen? Ja, man sieht es! #DSLR #Filter Klick um zu Tweeten

WENN man einen billigen, oder besser gesagt, schlechten Filter verwendet.
Naiv wie ich war habe ich mir gesagt, was soll eine klare Glasscheibe schon anrichten und habe 2 Wochen auf das Objektiv geflucht. Dann habe ich testweise mal den 14,95€ Filter eines deutschen Vertriebs mit 4 Buchstaben abgeschraubt und war erstaunt, wie gestochen scharf auf einmal meine Fotos waren.

Danach habe ich mir den Hoya HD UV Filter besorgt, und habe ihn seit dem nicht wieder abgeschraubt.
Denn es war kein Unterschied zu den filterlosen Aufnahmen zu erkennen. Auch bei 500% Ansicht.
Damit ist in meinen Augen das Gerücht, das Filter zu sehen sind, widerlegt, wenn man seinem 2000€ Objektiv auch einen passenden qualitativen Filter gönnt.

Somit dürfte auch meine Meinung zum Filtereinsatz klar sein, JA! Ich verwende einen. #dslr #filter Klick um zu Tweeten

Die Gründe, warum ich einen Filter einsetze, sind auch ganz klar:
Zum Schutz der Optik!… und weil ich es mir einfach mache…
Ja ich weiß, das ist Quatsch, dafür verwendet man die Sonnenblende….

Stimmt auch wieder, damit kann man direkte Stöße auf die Frontlinse abfangen, was aber immer wieder bei der Argumentation vergessen wird, die Sonnenblende fängt keinen Staub ab!
Und genau davor möchte ich meine Objektive mit dem UV-Filter schützen!
Da kommt auch der zweite Aspekt zum tragen, das einfache Reinigen.
Ich mache Landschafts-, Natur- und Konzertfotos. Also alles Genres, wo es auch mal recht dreckig zur Sache geht und wer dann mal versucht hat, den Staub von der Frontlinse zu bekommen weiß, das das alles andere als einfach ist.
Man schiebt bei der Aktion gerne mal den Staub unter den Rand des Objektivs, wo er sich dann ansammelt und irgendwann diese schönen Retrorandeffekte von sich aus in den Fotos erscheinen.

Die andere Gefahr, die noch viel größer ist, ist die, dass man beim entfernen des Staubes auch gerne mal die Frontlinse verkratzen kann. OpenAir Festivals bei feuchtem Wetter sind da nur eine Chance für.

Natürlich kann man auch den Filter zerkratzen, ABER dann sind 80-100€ hinüber und nicht gleich das ganze Objektiv, welches ein vielfaches kosten kann.

Kommen wir also zu meiner Antwort zu der Frage:

JA, wenn man hochwertige Objektive nicht nur im Studio einsetzt und lange Freude dran haben will, sollte man auf jeden Fall einen hochwertigen Filter davor schrauben.
Ob es ein UV-Filter ist, oder ein Klarglasfilter werden soll, muss jeder für sich entscheiden, UV-Filter als UV Schutz benötigen heutige digitale Kameras in der Regel nicht. Dummerweise sind die Klarglasfilter in der Regel teurer als die UV-Filter….

Und zum Schluß noch ein kleiner Tipp von mir:
Investiert auch gleich noch ein paar Euro in ein vernünftiges Reinigungsset.

Meine Empfehlungen:

5 Kommentare

  1. Ernst Schindler

    Hallo Michael, habe mir gerade das Tamron 24-70mmgekauft. Laut Amazon wird dazu häufig das HOYA HD UV Filter gekauft. Macht das Sinn oder würdest Du ein anderes empfehlen?
    Vielen Dank im Voraus
    VG Ernst

    Antworten
    • Michael Stollmann

      Hi Ernst, schicke Optik hast du da. Hab genausoviel Freude dran, wie ich am Vorgänger. Zu deiner Frage: Mit dem Hoya HD UV Filter oder besser noch dem Nachfoger Hoya HD Gold UV-Filter schützt du zumindest deine Frontlinse optimal.
      Je nach dem was du fotografierst, kann man aber auch einen Hoya HD Gold Pol cirkular-Filter nehmen. Gerade für Landschaften hast du damit einen deutlichen Mehrwert.
      PS: die Goldversionen sind u.a. dünner also weniger Gefahr für Vignettierung bei Weitwinkel.

      Antworten
  2. Birgit

    Bleibt für mich noch immer die Frage: Gibt es einen Vorteil des Hoya HD UV Filter gegenüber dem Hoya HD Protector auf einer DSLR, da der UV Filter ja immer noch teurer ist als der Protector.

    Antworten
    • Michael Stollmann

      Hi Birgit,
      das mit den Preisen ändert sich ab und an und ist auch noch von dem Durchmesser abhängig.
      Was du dir vor die Linse schraubst, ist wie ich schon schrieb in der Regel Geschmackssache.
      UV Filter wurden früher zum Schutz der Filme benötigt, ganz am Anfang noch um den Chip zu schützen.
      Ob man heute wirklich noch einen Vorteil hat, bei starker UV-Strahlung, kann ich ehrlich nicht beantworten.
      Was mich wundert, sind immer die Beispielfotos auf einigen Seiten. Die Unterschiede da entweder durch Bearbeitung oder dadurch, dass die UV und POL Filter verwechseln 😉
      Aber ich habe deine Frage mal an Hoya weiter geleitet, mal sehen, was die Antworten …

      Antworten
  3. Michael Stollmann

    Geilste Diskussion dazu war mal auf einem Festival…. Er hatte eine ca. 5000€ Kamera und ein fast 2000€ teures Glas davor. Auf meine Frage, wieso er keinen Schutzfilter vor der Linse hatte: “Habe mal so ein Teil im Internet für 15€ bestellt, alle Bilder Schrott” Tja, der bessert nen Lackschaden am Lamborghini wahrscheinlich auch mit nem Edding aus…

    Antworten

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